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  • Frauen

Predigt zur Hl. Elisabeth von Thüringen

von Elisabeth Stanggassinger, Gemeindereferentin in München, gehalten am 19.11.2024 in St.Michael in Rahmen der Abendmessen mit Frauenpredigten:

Liebe Versammelte in der Geistkraft Gottes,

was macht glücklich? – Das Evangelium heute gibt darauf eine Antwort. Deshalb steht es gleich nach den Seligpreisungen! Es ist absolut keine Anweisung, wie man als Christ und Christin zu leben hat. Aber wir hören das so, wegen unseres Jahrhunderte lang eingetrichterten Hörmusters, das wir verinnerlicht haben. Wir hören Befehle: Liebe Deine Feinde! Halte die andere Wange hin! Gib Dein letztes Hemd! Usw. Aber das ist es nicht! Es ist schlicht so: Ich bin frei, wenn ich nicht zurückhassen muss, wenn jemand mich anfeindet. Ich bin frei, wenn ich nicht zurückschlagen muss, wenn mich jemand schlägt. Ich bin frei, wenn ich dem, der mir den Mantel nimmt, auch noch das Hemd lassen kann. Und was für eine Freiheit ist es, wenn ich die lieben kann, die mich nicht lieben? Wenn Liebe mehr ist als ein Tauschgeschäft! Wenn Gutes tun mehr ist als ein Tauschgeschäft.

Das ist es, was Franziskus in tiefster Armut tanzen ließ in den Straßen von Assisi. Und das, dieses unbändige Glück dieser inneren Freiheit war es auch, was Elisabeth von Thüringen erlebt hat und gelebt hat. Wer die Bewegung Gottes mitmacht, der wird glücklich. Und das ist immer eine Bewegung von oben nach unten. Die Bewegung hin auf Augenhöhe. Elisabeth spürt, dass es zum Glücklichwerden im Sinne des Evangeliums nicht genügt, Almosen zu geben (wie das ja bei Fürsten und Fürstinnen der damaligen Zeit durchaus üblich war), weil die Gottesbewegung fehlt. Sie sucht das tiefe Glück, das sie aus der Botschaft Jesu herausspürt. Deshalb geht sie selbst hinunter von ihrer Burg, hin zu den Menschen, die im Elend leben. Und das Glück, die Freude liegen in diesem Tun – deshalb ist es auch schade, wie Teile dieses Evangeliums heute übersetzt sind. In unserer Übersetzung heißt es: „Welchen Dank erwartet ihr dafür?“ – Das steht da aber nicht. Es steht: Welcher Dank ist Euch (poia umin caris estin steht da!). Der Dank liegt im Tun. Es erfüllt mich mit tiefster Dankbarkeit, dass ich da sein kann für andere. Ich brauche kein Dankeschön von außen. Ich bin in meinem Tun erfüllt von Dankbarkeit und Freude. Das ist die Botschaft Jesu.

Und das, so meine ich, will auch eine kleine Geschichte ausdrücken, die von Elisabeth erzählt wird. Als sie, so heißt es, ganz im Dorf mitlebte, nicht mehr oben auf der Burg, da ging sie auf einer Planke der Straße. Die Straßen waren beplankt, weil dort so viel Kot und Dreck lagen, dass man nicht gehen konnte. Eine alte Frau, die Elisabeth vormals aufopferungsvoll gepflegt hatte, kam ihr entgegen, aber anstatt ihr Dankbarkeit entgegenzubringen, stieß diese Frau, so heißt es, Elisabeth in den Dreck. Und weiter heißt es, Elisabeth lachte, als sie aufstand und weiterging. – Der Dank ist im Tun. Das heißt aber im Umkehrschluss: Wenn ich Dank erwarte, oder mich sogar ärgere, weil man sich nicht bei mir bedankt hat, dann habe ich nicht im Sinne der Botschaft Jesu gehandelt. Denn dann hat mich mein Tun allein nicht mit Freude erfüllt. –

Heilig, heilsam ist nicht, was ich tue, sondern heilsam, heilig, heilend ist die Freude, das Glück, das mich durch mein Tun durchdringt. Wenn ein Mensch spürt, dass mein Herz vor Liebe glüht, wenn ich mich ihm zuwende, dann ist fast egal, was ich tue. Die Begegnung wird heilsam sein.

Elisabeth war heilsam in diesem jesuanischen Sinne. Ludwig, ihr Mann, hat das nicht nur gespürt, sondern hat das mit ihr gelebt. Deshalb gab es auch zwischen diesen beiden kein oben und unten, sondern eine Partnerschaft, wie sie gleichberechtigter heute noch kaum zu finden ist. Auch das ein Wunder für die damalige Zeit. Ja, Elisabeth ist zurecht eine große Heilige.

Aber es liegt ein großer Schatten auf ihrem Leben. Dieser Schatten heißt Konrad von Marburg.

Bis zum Jahr 1225 wurden Elisabeth und Ludwig von einem franziskanischen Laienbruder namens Rodeger geistlich begleitet. Dann wurde der mit der thüringischen Landgrafenfamilie befreundete Konrad von Marburg zum Beichtvater der jugendlichen Elisabeth bestellt.

Elisabeth und Ludwig hatten ihn von da ab als Beichtvater und beide haben sich mit Gelübden an ihn gebunden. Aber Konrad von Marburg war ein Fanantiker. Ein vom Papst ernannter Kreuzzugsprediger, der sich immer mehr radikalisierte und schließlich zu einem der grausamsten Großinquisitoren Deutschlands wurde. Kaum jemand hat mehr Menschen auf den Scheiterhaufen kirchlicher Macht verbrennen lassen, als er.

Zuerst überredete er Ludwig, sich dem 5. Kreuzzug Kaiser Friedrichs des II. anzuschließen. Noch in Italien zog sich Ludwig eine schwere Infektion zu und starb daran. Als Elisabeth es erfuhr, brach in ihr eine Welt zusammen … und auch ihre äußere Welt brach zusammen. Denn Ludwig war es, der ihr den Schutz für ihr besonderes Tun gab, welches von großen Teilen der Schwiegerfamilie und dem gesamten Hofstaat immer schon verächtlich und verärgert beobachtet wurde. Aus Angst um das eigene Vermögen.

Aber viel schlimmer war, wie Konrad von Marburg in seinem Fanatismus an ihr gehandelt hat. Zuerst, als sie nach dem Tod ihres Mannes noch auf der Burg lebte, zwang er sie – was irgendwie noch dem damaligen Armutsideal entsprach – an der höfischen Tafel nur noch das zu essen, von dem sie wusste, dass es niemand unter Zwang herstellen musste. Das führte so weit, dass Elisabeth und ihre beiden Gefährtinnen Guda und Isentrud von Hörselgau, oft und schwer hungern mussten an der gedeckten Tafel.

Aber noch brutaler war:

Konrad von Marburg zwang Elisabeth, sich von ihren 4 Kindern loszusagen, er zwang sie zur Trennung von ihren Vertrauten Guda und Isentrud von Hörselgau und am allerschlimmsten: Er strafte sie mehrfach hart, um ihren Willen zu brechen. Den Willen einer begnadeten Frau. – Die Quellen berichten unter anderem davon, dass er sie einmal so sehr von seinen Dienern schlagen ließ, dass sie die Spuren der Bestrafung über Wochen trug. Auch er selbst peitschte sie aus für irgendwelche selbsternannten Vergehen.

Elisabeth von Thüringen starb nicht, weil sie sich aufgeopfert hat für die Kranken in ihrem Hospital, sie starb an geistlichem Missbrauch. Sie starb, weil sie die Gelübde nicht brechen wollte, die sie diesem Geistlichen zusammen mit Ludwig gegeben hatte. Sie starb, weil Konrad von Marburg aus der Heiligen eine Heilige nach seinen Maßstäben machen wollte.

Und das Schlimmste ist: Die Strukturen für solch einen geistlichen Missbrauch gibt es heute noch. Diese Struktur von oben nach unten, die sogenannte Hierarchie.

Diese Struktur, die einem einzelnen Priester mehr Macht gibt, als einer ganzen Gemeinde. – Und so wundert es auch nicht, dass da, wo heute im Evangelium übersetzt ist: „Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden“, dass da im Griechischen einfach nur steht: „Befreit, und ihr werdet befreit werden (apoluete, kai apoluthsete!).

Es braucht Wandlung, tiefgreifende Befreiung aus den alten Mustern, damit das Heilige wieder durchkommen kann. Damit das Heilende, das Heilvolle der Botschaft Jesu wieder durchkommen kann.

Elisabeth ging den Weg ihrer Berufung immer weiter. Trotz aller Demütigungen, trotz widrigster Umstände und brutalster Gewalt blieb sie bei denen, für die sie da sein wollte. Sie war – für mich unfassbar - die heilsam-glückliche Frau bis an ihr Lebensende. Und so möchte ich diese Predigt beenden mit einem Wort von Elisabeth, der großen Heiligen Elisabeth von Thüringen. Nehmen wir es als Zuruf an uns alle:

„Seht, ich habe es immer gesagt, man muss die Menschen froh machen“.

Wer den zugehörigen Evangeliumstext und die Predigt nachhören möchte, kann dies hier: https://www.st-michael-muenchen.de/fileadmin/smb/Redaktion/Dateien/MP3/Predigten/2024/Predigt_Elisabeth_Stanggassinger_St.Michael_191124.mp3


 

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Ohne konkrete kurzfristige Veränderungen wird die Vision einer synodalen Kirche nicht glaubwürdig sein


Unter Beteiligung der Gemeindeinitiaitve an einer bundesweiten Umfrage bei allen Diözesen, wie es nach der Weltsynode konkret weitergeht, um deren Auftrag, Synodalität bis an die Basis umzusetzen.

Direkt zur Auswertung: https://www.wir-sind-kirche.de/files/wsk/2024/Recherche_Bist%C3%BCmer%20nach%20Weltsynode_20241219.pdf


 

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   Bayerische Reformkräfte

"Freisinger Bischofskonferenz muss Ergebnisse der Weltsynode vor Ort umsetzen!"

Reformkräfte fordern endlich verantwortliches Handeln

Mehr bei Wir sind Kirche


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  • Aktionen der Gemeindeinitiative u.a.

KirchenVolksKonferenz von Reformkräften


Unter Mitwirkung der Gemeindeinitiative fand in Köln vom 19.-20. Oktober 2024 die KirchenVolksKonferenz von Reformkräften statt.

Zur Website u.a. mit Fotos https://kvk2024.de/

Überblick nach der Konferenz und Reaktionen: https://www.wir-sind-kirche.de/?id=125&id_entry=10177


 

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  • Weltsynode

Abstimmungsergebnis der Weltsynode   



Abstimmungsergebnis https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2024/Risultati_Votazioni_Sinodo.pdf


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  • Weltsynode

    Abschlussdokument der Weltsynode 2024 

(Deutsch)

https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2024/Weltsynode-Abschlussdokument.pdf

 

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  • Weltsynode

Note von Papst Franziskus zum Abschlussdokument (Deutsch)

https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2024/Note-von-Papst-Franziskus-zum-Synodendokument-25-November-2024.pdf



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Zum Ende der Weltsynode


Link zur Website der Deutschen Bischofskonferenz zur Weltsynode
https://www.dbk.de/themen/bischofssynoden/bischofssynode-synodale-kirche-2021-2024
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  • Aktionen der Gemeindeinitiative u.a.
  • DBK
  • Weltsynode

Reformkräfte verschicken Appell an deutsche Bischöfe

Foto: Angelika Zinzow/kfd

Düsseldorf, 22. September 2023. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. hat zusammen mit Wir sind Kirche und knapp 40 anderen Reformkräften einen Appell an die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) geschickt. In dem Appell „Verantwortung für eine Kirche am Scheidepunkt übernehmen“ fordern sie die Bischöfe kurz vor ihrer Vollversammlung am 25. September in Wiesbaden im Hinblick auf die Weltsynode auf, die Ergebnisse aus dem Synodalen Weg konsequent zu vertreten.

Die DBK-Vollversammlung ist ein guter Grund für die katholischen Verbände, Reformgruppen und Betroffenen-Initiativen vorher schriftlich die Bedeutung des Synodalen Weges und seiner Ergebnisse, insbesondere die Notwendigkeit der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Kirche, zu unterstreichen. Dabei wird an die Verantwortung der Bischöfe appelliert, und zwar in Bezug auf die Kirche in Deutschland, innerhalb der Weltsynode und für die gesamte Welt.

Der Appell wurde im Anschluss an die Pressekonferenz von Wir sind Kirche und kfd allen Teilnehmenden und Gästen vorgestellt und veröffentlicht. In der Pressekonferenz stand die Gleichberechtigung von Frauen im Vordergrund. Ulrike Göken-Huismann, geistliche Leiterin des kfd-Bundesverbandes, machte deutlich, dass es ihr nicht um „neue Ämter“ für Frauen geht oder um „Ämter light“, sondern um die Zulassung zu allen bestehenden Diensten und Ämtern.

Hinweis:

Vor dem Eröffnungsgottesdienst der DBK-Vollversammlung wird die kfd mit Wir sind Kirche am 25. September 2023 eine Mahnwache vor St. Bonifatius in Wiesbaden abhalten. Auch hier wird die Forderung nach Gleichberechtigung deutlich gezeigt. Um 18:00 Uhr wird der Appell Dr. Beate Gilles, Generalsekretärin der DBK überreicht.

Appell „Verantwortung für eine Kirche am Scheidepunkt übernehmen“

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Appell „Kirche, wach auf!“

Kirche hat ein ernsthaftes Problem: man nimmt Kirche eine ernsthafte Reformbereitschaft nicht mehr ab. Kurz vor der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 23. bis 26. September 2024 in Fulda und dem Beginn der zweiten Versammlung der Weltsynode am 2. Oktober 2024 in Rom richten wir – Gemeindeinitiative.org und Wir sind Kirche – deswegen den

Appell „Kirche, wach auf!“

an alle in der römisch-katholischen Kirche für Veränderungsprozesse Verantwortliche. Der Appell wendet sich besonders an die Kirchenleitungen und offiziellen Gremien, letztlich aber auch an alle Gläubigen:
 

Kirche braucht binnen sehr kurzer Zeit...

  • die volle Gleichberechtigung für Frauen in allen Funktionen, denn Frauen können alles, was kirchliche Gemeinschaft braucht.
  • kirchliche Dienste, nicht Ämter, nach einer Wahl durch diejenigen, für die sie verantwortlich sein sollen, auf eine befristete Zeit
  • mutige Bischöfinnen und Bischöfe.
  • dezentrales, an Subsidiarität orientiertes Agieren, mit Entscheidungen und Experimenten in einzelnen Kirchenregionen, die sich an deren Kultur und Bedürfnissen orientieren und die nicht für die ganze Weltkirche dieselben sein müssen.
  • echte Teilhabe und Entscheidungen und damit Partizipation, die sich nicht in reinem Beraten erschöpft.
  • neue Attraktivität für junge Menschen und eine verständliche Sprache. Die Nichtachtung junger Menschen durch starre Unbeweglichkeit und Reformstau läutet sonst schon jetzt den Tod der deutschen Kirche in wenigen Jahren ein.
  • eine neue, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigende Sexualmoral. Und sie braucht Geschlechtergerechtigkeit für alle Geschlechter und die Abschaffung von jeglicher Diskriminierung und Homophobie.
  • Gerechtigkeit für Missbrauchsbetroffene, die Opfer der aktuell herrschenden klerikalen Machtstrukturen sind.
  • ein Volk Gottes, aber in großer Vielfalt und regionalen Unterschieden, ohne Hierarchiesystem. Dabei helfen Beauftragungen, ohne Weihen. Jesus wollte keine Zwei-Klassen-Kirche.
  • einen freiwilligen Zölibat und das Abschneiden vieler anderer, nicht mehr zeitgemäßer Zöpfe.
  • die Überwindung des ökumenischen Stillstandes, der wesentlich im katholischen Amtsverständnis begründet ist.
  • echte Synodalität, die ein Suchen von gemeinsamen Wegen in die Zukunft auf Augenhöhe bedeutet und keine klerikale Bevormundung.

Konkret werden kann dies u.a. in einer konsequenten Weiterführung des synodalen Prozesses in Deutschland. Die deutschen Bischöfe müssen die ihnen schon jetzt kirchenrechtlich offenstehenden Möglichkeiten ausschöpfen. Dazu gehören beispielsweise die Übertragung der Gemeindeleitung an Lai:innen, die Tauferlaubnis, die Übertragung des Predigtdienstes auf Lai:innen, insbesondere auf Frauen und andere nicht-männliche Personen sowie der Einsatz dispensierter, zumeist wegen des Zölibats aus dem Dienst geschiedener Priester in der Pastoral.
 

Unabhängig von den Ergebnissen des Synodalen Weges steht jeder einzelne der Bischöfe in der Pflicht, dies schon jetzt in seinem eigenen Bistum in Kraft zu setzen.

Wir Reformkräfte werden wie bisher gerne konstruktiv mitarbeiten, aber auch nicht mehr nachlassen, die Dringlichkeit von Reformen einzufordern im Interesse einer zukunftsfähigen, von Menschen wieder respektierbaren, als mögliche Heimat erlebbaren Kirche, die relevant und somit gesellschaftsstabilisierende und demokratiefördernde Kraft bleibt.

Christian Weisner

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www.wir-sind-kirche.de

Paul-G. Ulbrich

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www.gemeindeinitiative.org


 

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  • Presseschau

https://www.evangelisch.de/inhalte/234195/20-09-2024/katholische-reformbewegung-dringt-auf-gleichberechtigung

weitere Presseechos:
https://www.kath.ch/medienspiegel/appell-kirche-wach-auf/

https://www.frauenbund.de/presse/reformkraefte-zur-herbst-vollversammlung-der-dbk/

https://www.domradio.de/artikel/katholische-laien-wollen-gleichberechtigung-von-frauen

https://katholisch.de/artikel/56173-laien-fordern-deutsche-bischoefe-zu-reform-einsatz-bei-weltsynode-auf


 

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Herbst-Vollversammlung DBK

Online-Pressegespräch der Reformkräfte Freitag, 20. September 2024, 11 Uhr MIT PRESSEMAPPE

T e i l n e h m e n d e:
Christian Weisner, Wir sind Kirche-Bundesteam 
Dorothee Sandherr-Klemp, Geistliche Beirätin des Katholischen Deutschen Frauenbundes KDFB auf Bundesebene 
(spricht heute für den KDFB und für die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands kfd)  
Elisabeth Weißenhorn-Höfle, Maria 2.0 Augsburg 
Paul Ulbrich, Gemeindeinitiative.org

Pressemappe der Reformkräfte zum Pressegespräch


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  • Presseschau
  • Seelsorge

Würzburg ‐ Ein neuer Seelsorge-Verein in Franken richtet sich an Menschen, die sich "von der Institution 'Römisch-Katholische Kirche' nicht mehr angenommen fühlen". Der Vorsitzende: ein Würzburger Diakon. Das Bistum reagiert.

Der Würzburger Generalvikar Jürgen Vorndran hat einem Diakon seines Bistums jegliche Mitwirkung in einem "kirchenrechtlich illegitimen Verein" verboten und eine Prüfung durch den Vatikan veranlasst. Das teilte die Diözese Würzburg am Mittwoch mit. Es handelt sich um einen neuen Verein in Franken, der mit dem Versprechen einer "lebensnahen christlichen Seelsorge in Freiheit" wirbt. Die Angebote der drei Gründungsmitglieder richten sich an "Menschen, die sich in ihren Anliegen und Bedürfnissen von der Institution 'Römisch-Katholische Kirche' nicht mehr angenommen fühlen".

lesen sie den ganzen Artikel bei katholisch.de

https://www.katholisch.de/artikel/45663-diakon-wird-arbeit-in-kirchenrechtlich-illegitimem-verein-verboten


 

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  • Presseschau
  • Missbrauch

Missbrauchsprozess Traunstein

"Keine Retraumatisierung für Betroffene auf der langen Bank"

Missbrauchsbetroffene sollten durch Prozesstaktiken nicht neuem Leid ausgesetzt werden

Pressemitteilung München/Traunstein, 21. Juni 2023

Ein Missbrauchsfall in Garching an der Alz, im Erzbistum München-Freising, umfänglich dokumentiert im Münchner Missbrauchsgutachten vom Januar 2022, kam am 20. Juni  2023 in Traunstein endlich vor Gericht. Trotz strafrechtlicher Verjährung sind in einem Zivilprozess die Verantwortlichkeiten und zivilrechtliche Schmerzensgeldforderungen zu klären. Beklagt sind der Haupttäter und ehemalige Pfarrer Peter H., das Erzbistum München-Freising, das auf seinen Einspruch der Verjährung im Vorfeld verzichtet hatte sowie die ehemaligen Münchener Erzbischöfe Josef Kardinal Ratzinger, späterer Papst Benedikt XVI., und Friedrich Kardinal Wetter. Die Anklage gegen Kard. Wetter wurde gestern von Klägerseite fallen gelassen, weil er zu seiner Schuld stand und aufgrund seines hohen Alters. Da die Erbschaftsverhältnisse des verstorbenen Papstes Benedikt XVI. immer noch ungeklärt sind, wurde die Klage gegen ihn am 19. Juni abgespalten, um den Prozess zu ermöglichen. Von seiner Miterantwortung ging das Gericht aus.

Der Haupttäter erschien nicht, es kamen nur sein Anwalt und der Anwalt der Erzdiözese sowie der klagende Missbrauchsbetroffene mit zwei Anwälten. Jemand von der Diözesanleitung hätte durch Anwesenheit dokumentieren können, wie sehr man an der Seite von Missbrauchsbetroffenen steht. So war es eher beschämend.

Die Haftung der Erzdiözese als Arbeitgebende für Ihre Amtsträger ist unstrittig. Deshalb sieht das Gericht keinen Anspruch gegen Peter H. selbst. Der Anwalt der Erzdiözese anerkannte die Haftung und bedauerte  zutiefst das Leid und das Unrecht, das dem Kläger und weiteren Betroffenen angetan wurde. Leider wurde ein umfangreiches Privatgutachten, das die Klägeranwälte vorgelegt hatten und das die Auswirkungen des Missbrauchs auf die leidvolle Lebensentwicklung des Betroffenen aufzeigt, vom Gericht und seitens der Erzdiözese nicht akzeptiert. Die Erzdiözese hätte es anerkennen und dadurch dem Opfer nun eine mögliche Retraumatisierung durch ein gerichtlich angeordnetes, erneutes Gutachten ersparen können. Da es nun um die Höhe der zu leistenden Zahlung geht, scheint von Seiten der Diözese leider wieder eher der Institutionenschutz handlungsleitend zu sein. Hoffentlich nimmt sie den Täter dann in Regress, sonst würden es die Kirchensteuerzahlenden nicht verstehen.

Um dem Missbrauchsbetroffenen zu signalisieren, dass er große Unterstützung erfährt, und um zu zeigen, dass Verfahren für Betroffene so kurz wie möglich und mit einem guten Ergebnis für sie sein sollten, waren Vertretende der Initiative Sauerteig aus Garching/Alz sowie den Münchner Reformgruppen Gemeindeinitiative.org, Maria 2.0 und Wir sind Kirche vor der Gerichtssitzung mit einer Mahnwache vor Ort am Stadtpark und im Gerichtssaal.

Pressekontakt:

Renate Spannig, Maria 2.0 München
Tel: +49 176 43125959, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rosi Mittermeier, Initiative Sauerteig, Garching a.d.Alz
Tel: +49 179 4691820, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Paul-G. Ulbrich, Gemeindeinitiative.org, Wir sind Kirche, München
Tel: +49 1578 8455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

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  • Presseschau
  • der synodale Weg

Erzbistum München-Freising

Einladung zur Online-Veranstaltung: Synodaler Weg - was nun im Erzbistum München-Freising?

Mit der Bitte um Ankündigung und Berichterstattung

Pressemitteilung München, 22. Juni 2023

Wie geht es weiter nach dem offiziellen Ende des Synodalen Weges in Deutschland, wenn dieser zu Veränderungen konkret in den Diözesen und Gemeinden führen soll? Wie können die Beschlüsse im Erzbistum München-Freising konkret umgesetzt werden? Diesen Fragen wird in einer Online-Veranstaltung nachgegangen, auch vor dem Hintergrund, dass drei bayerische Bischöfe und der Kölner Kardinal dem Synodalen Ausschuss ihre Zustimmung versagt haben.

Synodaler Weg - was nun in der Erzdiözese München-Freising?
Montag, 26. Juni 2023, 20 - 21.30 Uhr

Nach Statements von Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrats der Region München und stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrats, sowie von Pastoralreferent Dr. Konstantin Bischoff, Pfarrbeauftragter der Pfarrei Herz Jesu, München, Teilnehmer des Synodalen Weges und von der Vollversammlung des Synodalen Weges gewähltes Mitglied im Synodalen Ausschuss, wird es die Möglichkeit zum Austausch geben. Es soll entwickelt werden, welche konkreten Punkte anzugehen und welche Prioritäten dazu in unserer Erzdiözese zu setzen und dann auch einzufordern sind.

Zoom-Zugang:
https://us06web.zoom.us/j/89851609162?pwd=WFBrdk9KdXkvcWk0YVJTbVZYUXFRdz09  
Meeting-ID: 898 5160 9162  Kenncode: 664063

Veranstaltende: Gemeindeinitiative.org und Wir sind Kirche München, kooperierend mit Münchner Kreis, Maria 2.0 München, OrdensFrauen für MenschenWürde, Initiative Sauerteig

Pressekontakt:

Paul-G. Ulbrich, Gemeindeinitiative.org, München
Tel. +4915788455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Christian Weisner, Wir sind Kirche München und Bundesteam
Tel. +49 172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

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  • Aktionen der Gemeindeinitiative u.a.
  • der synodale Weg

Einladung zu: Synodaler Weg - was nun in der Erzdiözese München-Freising?
am Montag, 26. Juni 2023, 20 - 21.30 Uhr, via Zoom


Wie geht es weiter nach dem offiziellen Ende des Synodalen Weges in Deutschland, wenn dieser nicht nur eine Luftnummer bleiben, sondern zu Veränderungen konkret in den Diözesen und Gemeinden führen soll? Dem stellen wir uns mit dieser Veranstaltung.

Seien Sie herzlich eingeladen zu dieser Online-Veranstaltung am Montag, 26. Juni 2023, von 20.00 - 21.30 Uhr mit Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrats der Region München und stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrats, sowie mit Pastoralreferent Dr. Konstantin Bischoff, Pfarrbeauftragter der Pfarrei Herz Jesu, München, Teilnehmer des Synodalen Weges und von der Vollversammlung des Synodalen Weges gewähltes Mitglied im Synodalen Ausschuss.

Nach dem Ende des Synodalen Weges in Deutschland steht die Frage im Raum, wie konkrete Schritte der Veränderung in den Diözesen und insbesondere in unserer Erzdiözese München-Freising aussehen könnten und wie wir dorthin kommen. Wir wollen uns klarer werden, welche Punkte anzugehen und welche Prioritäten dazu in unserer Erzdiözese zu setzen und dann auch einzufordern sind.

Dazu könnten u.a. zählen: Segensfeiern für Queere Menschen, mehr Gleichberechtigung für Frauen, Taufen durch alle pastoral Mitarbeitenden, Predigtdienste in Eucharistiefeiern für Nichtkleriker nicht nur unauffällig geduldet, sondern offiziell befürwortet und genehmigt,  Krankensalbung erlauben für Seelsorgende ohne Bußsakrament (Loskoppelung voneinander, weil dann keine Priester nötig), verheiratete Priester wieder in Dienst holen, neue Dekanestrukturen synodal angehen, wie kommen wir zu mehr Gerechtigkeit für Missbrauchsbetroffene, etc.

Nach Statements von Frau Schönheit und Herrn Dr. Bischoff soll die Möglichkeit zum Austausch gegeben werden, um letztlich konkrete Punkte zu erarbeiten, mit denen wir dann auf Diözesanverantwortliche zugehen können.

Zoom-Meeting beitreten:
https://us06web.zoom.us/j/89851609162?pwd=WFBrdk9KdXkvcWk0YVJTbVZYUXFRdz09
Meeting-ID: 898 5160 9162
Kenncode: 664063
Telefoneinwahl Deutschland, jetzt gebührenpfichtig (falls keine Flatrate vorhanden): +496950500951, +496950500952, +496938079884, +496938079883
Internationale Telefoneinwahl: https://us06web.zoom.us/u/k3U3WnNTS

Veranstaltende: Gemeindeinitiative.org und Wir sind Kirche München, kooperierend mit Münchner Kreis, Maria 2.0 München, OrdensFrauen für MenschenWürde, Initiative Sauerteig


 

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  • Missbrauch

Mahnwache, morgen, am 15. April 2023 um 18.30 Uhr am Zuccaliplatz in Altötting

Initiiert von der Initiative Sauerteig aus Garching an der Alz findet diese Mahnwache anläßlich der Buchvorstellung von Georg Gänswein 'Nichts als die Wahrheit' statt.
Die Mahnwache wird unterstützt von mehreren Reformgruppen und Betroffeneninitiativen. Zu den Hintergründen, die die Kenntnisse Kard. Ratzingers betr. Missbrauch aufzeigen, was auch zur Wahrheit gehört, (vgl. u.a. Sonderband des Münchner Missbrauchsgutachtens von 2022) ist im Anhang ein Handzettel für morgen zu finden.

Wer die Möglichkeit zur Teilnahme an der Mahnwache hat, möge bitte direkt dorthin kommen.

Aus der Pressemitteilung zur Mahnwache:
Dass kirchlicher Kindesmissbrauch mit Wissen und Duldung der obersten Verantwortlichen bis hin zum Altpapst Benedikt XVI. geschah, ist inzwischen unzweifelhaft belegt und erschütternder Teil der Wahrheit. Sexueller Missbrauch wirft Kinder aus der Bahn, oft genug unwiederbringlich. Es ist Zeit für Entschädigungen, die dem wahren Ausmaß des Schadens gerecht werden! Schluss mit Leugnung, Verharmlosung und Verantwortungslosigkeit!

Unser Protest wird unterstützt von:
Betroffeneninitiative Ost, Sabine Otto
Betroffeneninitiative Süddeutschland e.V., Ingrid Pollner
Eckiger Tisch e.V., Matthias Katsch
Gemeindeinitiative München, Paul Ulbrich
KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche, Christian Weisner
Maria 2.0 München, Renate Spannig
OrdensFrauen für MenschenWürde, Sr Susanne Schneider
Umsteuern! Robin Sisterhood
WegWeiser, SHG Bottrop, Markus Elstner
Wolfgang Rothe

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  • Missbrauch

Neue Dokumentation zu Missbrauch 'Schweigen und Vertuschen. Die Todsünden der kath. Kirche'


Eine sehenswerte Dokumentation, die u.a. Interviews zum Münchener Missbrauchsgutachten mit Prälat Wolf und Kard. Marx sowie Fälle in der Erzdiözese und den kirchlichen Umgang mit Missbrauch schon zur Nazizeit aufzeigt.
Arte Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/104423-000-A/schweigen-und-vertuschen?trk=public_post_comment-text


 

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  • der synodale Weg

Weltweiter synodaler Prozess 2021 - 2024


Diese Synode ist als ein synodaler Prozess gedacht. Ziel dieses synodalen Prozesses ist es nicht, eine vorübergehende oder einmalige Erfahrung von Synodalität zu machen, sondern dem gesamten Volk Gottes die Möglichkeit zu geben, gemeinsam zu überlegen, wie wir auf dem Weg zu einer langfristig synodaleren Kirche vorankommen können.
Wir lassen uns von einer grundlegenden Frage leiten: Wie ermöglicht dieses gemeinsame Unterwegssein der Kirche, das Evangelium gemäß der ihr anvertrauten Sendung zu verkünden, und zu welchen Schritten lädt uns der Geist ein, damit wir als synodale Kirche wachsen

Zur Seite der Synode 2021 - 2024

Schluss-Dokumente der kontinentalen Versammlungen


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  • der synodale Weg

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ab diesem Wochenende findet in Prag die kontinentale Versammlung für Europa des internationalen synodalen Prozesses statt (05 - 12. Febr.2023).
Für die ersten fünf Tage wird es möglich sein, daran über einen Live-Stream teilzunehmen . Wir sind Kirche Deutschland und We Are Church International werden zusammen mit anderen Reformgruppen vor Ort vertreten sein, um die Reformanliegen deutlich zu machen, aber auch um die Vernetzung weiterzuführen.

Umfangreiche Informationen, inklusive der aktuellsten Pressemeldung von heute, sind zu finden unter http://www.wir-sind-kirche.de/prag2023 und http://www.we-are-church.org/. Offizielle Webseite der kontinentalen Versammlung in Prag (italienisch und englisch) https://prague.synod2023.org


 

  1. Gemeinsame Stellungnahme vor dem Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe in Rom
  2. 8. Pasinger Friedensweg
  3. Lesung und Gespräch: Frauen ins Amt!
  4. Zeitenwende im Vatikan?

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