Mertes: Der Hilfeschrei der Obervertuscher

Der Jesuit Klaus Mertes ist einer der Whistleblower in der laufenden Missbrauchs-Debatte: einer, der den Stein ins Rollen brachte. An rund 600 ehemalige Schüler des Canisius Kollegs schrieb er 2010 als Schulleiter einen offenen Brief und ermutigte zum offenen Sprechen über sexualisierte Gewalt. Ein Skandal folgte, der bis heute nicht zur Ruhe gekommen ist.

Im Interview mit dem Domradio betont Mertes, dass es in der Debatte neben den körperlichen Übergriffen vor allem auch um den geistlichen Missbrauch gehen sollte: „Dahinter steht letztlich der Missbrauch des Namens Jesu oder des Namens Gottes, im Sinne des 1. Gebotes. Dieser Name Jesu ist missbraucht worden, um Nähe zu gewinnen.

Christina Höfferer - berichtet auf VaticanNews - Vatikanstadt

 


 

Radiobeitrag zum Workshop: Update Kirche


Im B5 Aktuell Podcast "Religion und Orientierung" wird von Minute 6.01 bis 9.56 über unser Treffen vom 18.10.2018 berichtet

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zum Workshop Update katholische Kirche

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Pressemeldung:

Update Kirche - Ich sage der Kirche, was ich glaube - Workshop 18.Okt.2018

Workshop: Update katholische Kirche - Ich sage der Kirche, was ich glaube

  1. Okt. 2018, München, Pfarrheim St. Paul, St.Pauls-Platz 8, 19.30 Uhr

Gerade in einer Zeit, da die römisch-katholische Kirche oft massiv in der Kritik steht und an Glaubwürdigkeit verloren hat, laden die drei Münchner kirchlichen Reformgruppen Gemeindeinitiative.org, Münchner Kreis und die Diözesangruppe der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche ein zu einem Workshop: "Update katholische Kirche - Ich sage der Kirche, was ich glaube".

Die ständig abnehmende Zahl derjenigen, die Gottesdienste mitfeiern, zeigt, dass außer der massiven Kritik an strukturellen Problemen der Kirche noch etwas ganz anderes in Frage steht: Die kirchlichen Ausdrucksformen, die kirchliche Sprache, das Feiern, aber auch Inhalte sind für viele unverständlich und nichtssagend geworden. Kirche hat sich vielfach entfremdet von den Menschen. So anerkennenswert das Engagement in zahlreichen Gemeinden ist, so wenig darf dies über die grundsätzlichen Probleme hinwegtäuschen. Überkommene Texte - und seien sie noch so gewichtig - sind offenbar für viele zu Leerformeln geworden.

In diesem Workshop soll eine Entdeckungsreise gewagt werden, was heute noch trägt, was in aller Freiheit wesentliche Aussagen heutigen Glaubens sein können. Nur was Menschen persönlich berührt hat noch Chance, zu neuen Visionen zu führen, die dann in engagiertes Handeln in einer lebendigen kirchlichen Gemeinschaft und in unserer Gesellschaft münden. Auf die Menschen zu hören und sie ernst zu nehmen ist auch ein wesentliches Anliegen von Papst Franziskus.


Pressekontakte

Gemeindeinitiative.org:
Paul-G. Ulbrich, Tel. 0157 88455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Willi Genal, Tel. 0151 15004893, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Elisabeth Stanggassinger, Tel. 089/50 03 46-14, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Münchner Kreis:
Marion Ringler, Tel. 0157 30788323, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stefan Schori, Tel. 089 82920677, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir sind Kirche:
Franziska Müller-Härlin, Tel. 089 564827, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Christian Weisner, Tel. 0172 5184082 , E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressemeldung zum Download


 

Kardinal Marx fordert Debatte über Zölibat

 

Rom/München (dpa) - Als Reaktion auf den Missbrauchskandal in der katholischen Kirche will der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, die Ehelosigkeit von Priestern auf den Prüfstand stellen. "Worte der Betroffenheit reichen nicht aus; wir müssen handeln", sagte der Münchner Erzbischof und Kardinal am Freitag in Rom.

Weiterlesen in der Süddeutschen Zeitung


 

Junge Theologin fordert Reformen in der Kirche "Viele alte Hüte, die nicht auf junge Köpfe passen"

Während der Jugendsynode diskutiert die katholische Kirche gerade den Umgang mit ihrem Nachwuchs. Die Theologin und Journalistin Jacqueline Straub hofft auf positive Signale - und fordert Reformen: Eine andere Sprache und neue Frauenpolitik.

Bildungskongregation des Vatikans ist in ihre Schranken zu weisen

Pressemitteilung von

Wir sind Kirche zur Verweigerung des „Nihil obstat“ für den Rektor der Jesuitenhochschule St. Georgen

Pressemitteilung München / Frankfurt / Rom, 8. Oktober 2018

 Mit großer Empörung nimmt die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche Kenntnis von dem Verbot, das die Bildungskongregation des Vatikans in Rom gegen eine Amtsverlängerung des Rektors der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt, Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig SJ ausgesprochen hat. Angesichts des enormen Glaubwürdigkeitsverlustes der römisch-katholischen Kirche ist gegen die römische Entscheidung entschiedener Widerstand angesagt.

Die Bildungskongregation, die von Pater Wucherpfennig einen öffentlichen Widerruf seiner positiven Aussagen zur Homosexualität und zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare gefordert hat, muss in ihre Schranken gewiesen werden. Offensichtlich benutzt sie eine verunsicherte und polarisierte Situation zum Schaden der Gesamtkirche dazu, neu ihre reaktionären Vorstellungen mit autoritären Methoden durchzudrücken. Doch schon jetzt ist das öffentliche Echo verheerend, dies in einem Augenblick, an dem die katholische Kirche wegen ihrer unhaltbaren Vorstellung von Sexualität und der in immer mehr Ländern aufgedeckten sexualisierten Gewalt durch Kleriker weltweit in schweren Verruf geraten ist (MHG-Studie für Deutschland, Pennsylvania-Report, Irland, Australien...).

Wir sind Kirche erwartet, dass neben dem zuständigen Limburger Ortsbischof Georg Bätzing die gesamte Deutsche Bischofskonferenz gegen die römische Entscheidung Einspruch erhebt und im offenen Widerspruch gegen römische Instanzen an der vorgesehenen Amtsverlängerung festhält. Dem Generaloberen Arturo Sosa SJ und dem zuständigen Provinzial der Jesuiten Johannes Siebner SJ sollte es gelingen, in dieser Sache mit Papst Franziskus direkt Kontakt aufzunehmen.

Die weltweite Umfrage zur Sexualmoral katholischer Christen und Christinnen vor den Familiensynoden 2014 und 20015 ergab einen abgrundtiefen Dissens zwischen lehramtlichen Positionen und dem Glaubenssinn des Volkes. Auch die Vorlagen und Interventionen zur derzeit stattfindenden Bischofssynode „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ zeigen, dass viele Jugendliche die die Lehre der Kirche zur Homosexualität für falsch halten.

Daraus muss Rom die Konsequenzen ziehen und das seit 1860 unterdrückte authentische Lehramt der Theologie wieder anerkennen. Klar muss in jedem Fall sein: aus biblischen und anthropologischen Gründen kann Homosexualität nicht mehr als moralische Abweichung und können homosexuelle Beziehungen nicht mehr als schwere Sünde verurteilt werden. Im Sinne der vom Zweiten Vatikanischen Konzil und von Papst Franziskus angestrebten Dezentralisierung der Kirche sollte die Kompetenz zur Erteilung des „Nihil obstat“ (Unbedenklichkeitserklärung „es steht nichts entgegen“) wieder in den Entscheidungsbereich des Ortsbischofs zurückkehren.

Pressekontakte Wir sind Kirche-Bundesteam:
Magnus Lux , Tel: 0176 41266392, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Christian Weisner, Tel: 0172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Eröffnungsrede Papst Franziskus zur Jugendsynode 2018

Vatican News dokumentiert den vollständigen Text der Rede des Papstes in offizieller deutscher Übersetzung.

Die ANSPRACHE DES HEILIGEN VATERS zu Beginn der Jugendsynode


 

 

Frauenprotest begleitet Eröffnung der Bischofssynode: 
Lautstarke Forderungen

Sie empfingen die Bischöfe vor der Synodenaula mit Sprechchören: Mehrere Fraueninitiativen haben zum Beginn der Welt-Bischofssynode im Vatikan eine Beteiligung von Frauen an Entscheidungsgremien in der katholischen Kirche gefordert.

weiterlesen beim Domradio


 

Was die Kirche tun muss

Papst und Bischöfe müssen die Debatte dafür öffnen, wie ein menschenfreundliches Verhältnis der Kirche zur Sexualität aussehen könnte und sie müssen Kontrolle abgeben.

Weggeschaut und vertuscht

"Ich schäme mich": Demütig wie nie stellt Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, die Ergebnisse der Missbrauchsstudie vor. Doch welche konkreten Folgen die Ergebnisse haben, kann er nicht sagen.

Kommentar von Matthias Drobinski, Fulda in der Süddeutschen Zeitung,



zum Beitrag "Was die Kirche tun muss"


 

Update katholische Kirche

Update kath kirche

Ich sag der Kirche, was ich glaube

Workshop

Donnerstag, 18.Oktober 2018
19.30 Uhr
Pfarrheim St.Paul, München, St.Pauls-Platz 8

U-Bahnhof "Theresienwiese" (U4 + U5)

WSK Logo rundGI LOGO 2017pi logo weiss1

Pressemeldung

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Papst Franziskus will die Mitwirkung von Gläubigen bei der Leitung der Weltkirche stärken. Dazu hat er eine neue Ordnung für Bischofssynoden erlassen. Experten und Betroffene sollen stärker in Beratungsprozesse eingebunden werden.

Mehr dazu beim Domradio


 

Katholische Jugendverbände fordern Wandel in der Kirche "Mitsprache in allen Angelegenheiten"

Die deutschsprachigen katholischen Jugendverbände fordern gemeinsam Veränderungen und mehr Mitsprache in der Gestaltung der Kirche. Das Papier soll Basis für die anstehende Jugendsynode im Vatikan sein.

Verantwortliche der katholischen Jugendarbeit aus dem deutschsprachigen Raum verlangen in einer gemeinsamen Erklärung Veränderungen in der Kirche. Man spreche sich unter anderem für mehr Mitbestimmung junger Menschen, für die Anerkennung verschiedenartiger sexueller Orientierungen und von Geschlechtervielfalt sowie für eine transparente Kirche aus, teilte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am Sonntag in München mit.

Der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie erklärte: "Mit diesem Papier bringen wir die Perspektive von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die aktuellen Diskussionen ein. Jungen Menschen müssen eigene Räume in Kirche zur Verfügung stehen, und es muss für sie eine Mitsprache in allen Angelegenheiten möglich sein."

Mehr dazu beim BDKJ lesen

Mit einer Stimme: Für eine Kirche der Jugend (PDF)

Erklärung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ),
der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ),
Südtirols Katholische Jugend (SKJ),
der Katholischen Jungschar Südtirols (KJS)
 sowie von Vertreter*innen der kirchlichen Jugendarbeit aus der Schweiz
in München am 9.9.2018 anlässlich der anstehenden Jugendsynode

 

Missbrauchsskandale könnten Jugendsynode überschatten 

In weniger als einem Monat soll die große Bischofssynode zur Jugend in Rom starten. Zum Stand der Vorbereitungen dringt bisher wenig aus dem Vatikan. Unterdessen werden gar Forderungen laut, das Treffen abzusagen.

 

mehr dazu beim Domradio


 

Pfingsten die Diskriminierung der Frauen in der katholischen Kirche beenden!

Gemeindeinitiative

Treffpunkt für mündige
und kritische Christen

Münchner Kreis

Eine Initiative von in der Pastoral
Tätigen in der Erzdiözese München

Wir sind Kirche

KirchenVolksBewegung im Erzbistum München und Freising

Pressemitteilung, München 18. Mai 2018    

„Pfingsten die Diskriminierung der Frauen in der katholischen Kirche beenden!“

  • Keine biblischen Argumente gegen die Frauenordination
  • Die bestehenden Gemeinden in der Christusnachfolge stärken
  • Pfingstmontag als Fest der Einheit der Christen feiern

Die Münchner Reformgruppen gratulieren den drei Priesteramtskandidaten, die am 19. Mai 2018 im Münchner Liebfrauendom zu Diakonen geweiht werden und wünschen ihnen Gottes Segen für ihren künftigen Dienst. Zugleich mahnen die drei Reformgruppen Gemeindeinitiative, Münchner Kreis und Wir sind Kirche aber an, dass endlich die Diskriminierung der Frauen in der römisch-katholischen Kirche beendet und alle kirchlichen Dienste auch für Frauen geöffnet werden müssen.

Keine biblischen Argumente gegen die Frauenordination

Immer mehr Theologinnen und Theologen sprechen sich für eine neue Debatte über den diakonischen und priesterlichen Dienst für Frauen aus, wie dies auch der Ökumenische Kongress „Frauen in kirchlichen Ämtern“ im Dezember 2017 an der Universität Osnabrück (www.uni-muenster.de/FB2/aktuelles/Oekumenischer_Kongress_OS.html) und verschiedene Veranstaltungen auf dem Katholikentag Mitte Mai 2018 in Münster getan haben.

Der immer dringender werdende Handlungsbedarf ergibt sich aber nicht nur aus dem derzeit so dramatischen Priestermangel, sondern aus der Notwendigkeit heraus, die gleiche Würde von Frau und Mann endlich auch in den gleichen Zugangsbedingungen zu kirchlichen Diensten zum Ausdruck zu bringen.

Schon seit Jahrzehnten sind es die Frauen, die das kirchliche Leben vor Ort gestalten. Es gibt keine biblischen Argumente dagegen, Frauen mit den gleichen kirchlichen Diensten wie Männer zu beauftragen.

Die bestehenden Gemeinden in der Christusnachfolge stärken

Die Weihe von „personae probatae“ (erfahrenen Personen), wie sie kürzlich das Landeskomitee der Katholiken in Bayern vorgeschlagen hat (www.landeskomitee.de/stellungnahmen/der-kirche-ein-gesicht-geben-neue-pastorale-ideen-fuer-bayern), kann ein guter Weg sein, die bestehenden Gemeinden zu stärken. Denn die bisherigen an der immer geringer werdenden Zahl der Priester orientierten und von oben verordneten Pastoralkonzepte mit ihren Großstrukturen haben in eine Sackgasse geführt.

Mit der jetzt weltweiten Einführung des Marienfestes „Maria, Mutter der Kirche“, das Papst Franziskus in den liturgischen Kalender der Weltkirche eingefügt hat und das am Pfingstmontag erstmals begangen wird, wird Männern und Frauen in der Christusnachfolge die gleiche Würde zugesprochen. Dies muss dann aber auch Auswirkungen auf die Verkündigung des Evangeliums und die so drängende Frauenfrage in der römisch-katholischen Kirche haben, fordern die drei Reform­gruppen. (siehe auch: www.vaticannews.va/de/kirche/news/2018-05/marienfest-mutter-kirche-gleiche-wuerde-maenner-frauen-eckholt.html)

Pfingstmontag als Fest der Einheit der Christen feiern

Pfingstmontag sollte noch bewusster als bisher aber auch als Fest der Einheit der Christenheit gefeiert werden. Wenn Pfingsten als das Geburtsfest der Kirche gilt, so muss dies auch im intensiven Bemühen um ein verstärktes ökumenisches Miteinander zum Ausdruck kommen.

Die deutschen Bischöfe sollten alles daran setzen, jetzt sehr schnell eine tragfähige Lösung für den Kommunionempfang gemischt­konfessioneller Ehepaare zu finden, so wie Papst Franziskus es ihnen aufgetragen hat. Alles andere würde der Ökumene und dem Ansehen der katholischen Kirche sehr schaden. Am 23. April hatten die drei Reformgruppen Gemeindeinitiative, Münchner Kreis und Wir sind Kirche einen offenen Mahnbrief an die deutschen Bischöfe zur Ökumene gerichtet.

Text als PDF zum Download

Pressekontakte: 

Gemeindeinitiative.org www.gemeindeinitiative.org:
Paul-G. Ulbrich, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Münchner Kreis initiative-muenchner-kreis.de:
Stefan Schori,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir sind Kirche München: www.wir-sind-kirche.de/?id=507
Christian Weisner,  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Offener Mahnbrief von Reformgruppen an die deutschen Bischöfe zur Ökumene

Gemeindeinitiative.org
Münchner Kreis

KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche Deutschland  

 

Pressemitteilung, München 23. April 2018

Mit einem offenen Mahnbrief zu den aktuellen Diskussionen um den Entwurf der Pastoralen Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz für eine gemeinsame Teilnahme konfessionsverschiedener Ehen an der Eucharistie haben sich die Münchner Reformgruppen Gemeindeinitiative.org und Münchner Kreis sowie die bundesweite KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche an die deutschen Bischöfe gewandt.

Einheit verlange Respekt vor synodalen Beschlüssen der Deutschen Bischofskonferenz und barmherzigen Umgang mit den Nöten der Menschen. "Warum lassen Sie sich nicht auf erste zaghafte Schritte ein, die Sie in der Bischofskonferenz sicher ausführlich diskutiert und abgewogen haben – Schritte, die für die meisten Betroffenen, aber auch viele andere Kirchenmitglieder längst überfällig sind und die vor Ort bereits eine lang geübte Praxis haben?"

Die Reformgruppen begrüßen das Bemühen von Papst Franziskus, jetzt die deutschen Bischöfe miteinander wieder ins Gespräch zu bringen und sie wieder zu einem gemeinsamen Handeln zu bewegen. Nach vielen Jahren des ängstlichen Bewahrens und Nicht-wahrnehmen-Wollens heutiger Lebenszusammenhänge erleben wir einen Papst, der mit seiner großen Seelsorgeerfahrung gewählt wurde, weil den meisten Kardinälen seinerzeit klar war: ein „weiter so“ ist kein fruchtbarer Weg in die Zukunft der Kirche.

Der Offene Mahnbrief der Reformgruppen ist am 20. April 2018 an die sieben Bischöfe geschickt worden, die sich im März mit einem Schreiben an den Vatikan gewandt haben, und wurde gleichzeitig allen anderen Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz zur Kenntnis gegeben.
 
 

Pressekontakte der Reformgruppen:
Gemeindeinitiative.org   www.gemeindeinitiative.org
     Paul‐G. Ulbrich, Tel.: 0157‐88455612, E‐Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Münchner Kreis   initiative-muenchner-kreis.de
     Marion Ringler, 01573/0788323, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
     Stefan Schori, Tel.: 089‐82920673, 0170-2757474, E‐Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche Deutschland   www.wir-sind-kirche.de
     Magnus Lux, Tel.: 0176‐41707725, E‐Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
     Christian Weisner, Tel.: 0172-5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

> Offener Mahnbrief der Reformgruppen zum Download (pdf)


 

Gemeindeinitiative

Treffpunkt für mündige
und kritische Christen

Münchner Kreis

Eine Initiative von in der Pastoral
Tätigen in der Erzdiözese München

Wir sind Kirche

KirchenVolksBewegung
Deutschland

 
München, 20. April 2018

Offener Mahnbrief an die verzagt Wirkenden in der deutschen Kirchenleitung:

Einheit verlangt Respekt vor synodalen Beschlüssen und barmherzigen Umgang mit den Nöten der Menschen

 

Sehr geehrter Herr Kardinal Rainer Maria Woelki

Sehr geehrter Herr Erzbischof Ludwig Schick

Sehr geehrter Herr Bischof Wolfgang Ipolt

Sehr geehrter Herr Bischof Gregor Maria Hanke

Sehr geehrter Herr Bischof Stefan Oster

Sehr geehrter Herr Bischof Rudolf Voderholzer

Sehr geehrter Herr Bischof Konrad Zdarsa

und allen anderen Erzbischöfen und Bischöfen im deutschen diözesanen Leitungsdienst zur Kenntnis

Die römisch-katholische Kirche sieht sich in Deutschland, aber auch weltweit vor großen Herausforderungen, denen sie sich nicht entziehen darf. Eine zentrale Frage dabei ist, ob wir als Kirche den Mut finden, dem Anliegen Jesu gerecht zu werden und dem Geist seines Handelns zu folgen, damit für alle Menschen die Nähe und Zuwendung Gottes konkret erfahrbar wird.

Um dies als kirchliche Gemeinschaft konsequent zu leben, benötigt es mutigere Schritte des Weitergehens, als wir bisher wahrnehmen. Mit diesem offenen Mahnbrief gehen wir ein auf die aktuellen Diskussionen um den Entwurf der Pastoralen Handreichung „Mit Christus gehen – der Einheit auf der Spur. Konfessionsverschiedene Ehen und gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie“ und Ihr Schreiben dazu nach Rom.

Nach vielen Jahren des ängstlichen Bewahrens und Nicht-wahrnehmen-Wollens heutiger Lebenszusammenhänge erleben wir einen Papst, der mit seiner großen Seelsorgeerfahrung gewählt wurde, weil den meisten Kardinälen seinerzeit klar war: ein „weiter so“ ist kein fruchtbarer Weg in die Zukunft der Kirche.

Papst Franziskus nimmt seine Aufgabe als Pontifex, als Brückenbauer, sehr ernst. Aus gutem Grund sagte er zu Bischof Erwin Kräutler bezüglich brennender Problemfelder: „Macht mir mutige Vorschläge!“ Und aus ebenso gutem Grund versucht er einen offenen Diskurs in vielen Themen auf den Weg zu bringen, wie die vergangenen Bischofssynoden belegen.
Wir begrüßen sein Bemühen, jetzt die deutschen Bischöfe miteinander wieder ins Gespräch zu bringen und sie zu einem gemeinsamen Handeln zu bewegen.

Aber wo bleibt Ihr Mut als Verantwortliche in der deutschen Kirchenleitung angesichts der Not, die Menschen in konfessionsverbindenden Ehen seit Langem erleben müssen? Eine in Deutschland mit seinen beiden starken christlichen Konfessionen besonders deutliche Notlage! Warum lassen Sie sich nicht auf erste zaghafte Schritte ein, die Sie in der Bischofskonferenz sicher ausführlich diskutiert und abgewogen haben – Schritte, die für die meisten Betroffenen, aber auch viele andere Kirchenmitglieder längst überfällig sind und die vor Ort bereits eine lang geübte Praxis haben? Auch das sind Zeichen der Zeit, zu deren stets lebendiger Wahrnehmung das II. Vatikanische Konzil aufgerufen hatte. Warum gibt es nicht den Mut zum Experiment, zu Entscheidungen unter dem Zeichen der Vorläufigkeit und anschließender Erfahrungsbewertung? Und immer wieder ist auch zu überprüfen, ob frühere Entscheidungen der jeweils aktuellen Situation noch entsprechen. Das wären Schritte des lebendigen Weitergehens, gelebtes „semper reformanda“.

Einheit ist keine Einförmigkeit, sondern Einheit in Vielfältigkeit. Da kann es auch unterschiedliche Geschwindigkeiten in einzelnen Kirchenregionen auf der Erde geben. Entscheidend ist, was den Menschen und der Gemeinschaft jeweils förderlich ist. Es geht um  Barmherzigkeit, die den einzelnen Menschen wahrnimmt, und nicht in erster Linie um Gesetzes- und Traditionskonformität.

Selbstbewusste Verantwortliche ringen mit ihren mitverantwortlichen Brüdern im Bischofsamt um Lösungen auf Sicht. Besser wäre es noch, man hätte endlich den Mut, dieses und andere wichtige Themen in einer wirklich repräsentativ besetzten und mit gleichem Stimmrecht für alle Beteiligten ausgestatteten Synode aller Kirchenmitglieder zu diskutieren und zu entscheiden, wie seinerzeit vorbildlich bei der Würzburger Synode praktiziert. Das wäre ein guter Weg, zu ausgewogenen Ergebnissen zu kommen.

Völlig unverständlich und zu kritisieren ist, dass Mitglieder einer Bischofskonferenz nach einer ausführlichen Diskussion mit dem Ergebnis nicht einverstanden sind und sich dann ängstlich nach Rom wenden. Sie sind eine Gemeinschaft, die sich auch in ihren unterschiedlichen Auffassungen respektieren sollte. Zu synodalem Verhalten gehört seit frühen Kirchenzeiten der konträre Diskurs und der Respekt vor gemeinsam gefundenen Ergebnissen. Mit Recht beruft sich die Kirche auf die Führung durch den Heiligen Geist. Warum aber trauen Sie ihm in dieser Situation nicht wirklich etwas zu? Wie sollen Menschen den Respekt vor ernsthaft errungenen Mehrheitsentscheidungen lernen, wenn Sie dies als gesellschaftliche Vorbilder nicht vorleben?

Generell fällt schon am Untertitel des Entwurfs der pastoralen Handreichung auf, dass man mit der Wortwahl „konfessionsverschieden“ statt „konfessionsverbindend“ das Trennende über Gebühr betont. Die in enger ehelicher Verbundenheit lebenden Partner praktizieren bereits ökumenische Gemeinschaft und sind für die Kirchen ein Modell zukünftigen Miteinanders.

Zentral ist die Feststellung, dass Jesus, der Christus, der wirklich Einladende ist und diese Einladung nicht von Zugeständnissen kirchlicher Verantwortungsträger abhängen kann. Ein Blick auf Jesu Praxis hilft sicher sehr weiter. Die „Einheit in Vielfalt“ als Zeichen der Zeit zu verstehen und zu verwirklichen, ist auch der Wunsch eines Großteils des Gottesvolkes. 

An alle Bischöfe gewandt ist die Bitte, sich wirklich kritisch zu hinterfragen, ob im Hintergrund nicht letztlich die Frage von Macht, Einfluss und Amtsverständnis das Zentrum des Problems ist. Denn die Versuchung ist groß, Herren über den Glauben, das Denken und das Gewissen der Menschen sein zu wollen statt Dienende der Gemeinschaft auf dem Weg zu einer glücklichen Menschheit (Reich Gottes). Darin liegt, auch wenn Sie das nicht gerne hören werden, ein Zentrum der aktuellen Kirchenkrise. Warum nutzen Sie nicht endlich die vielen Zeichen der Zeit, um grundsätzliche Reformen auf den Weg zu bringen und mit dem Kirchenvolk in einen Diskurs einzutreten, was der Kirche in den Augen der Menschen neue Attraktivität verleihen und sie zum Mitwirken begeistern würde, statt sie immer mehr nach draußen zu treiben?

Jesus war ein mutiger Mann, dessen Aufbruchverhalten und Suchen nach dem Wesentlichen für gelingendes Leben aus einer tiefen Gottesbeziehung uns irgendwann alle einmal fasziniert hat. Dieses Feuer muss im Interesse unserer Glaubwürdigkeit in einer Menschheit, die sich selbst zu zerfleischen droht, sehr bald wieder gewonnen werden.

Mit geschwisterlichen Grüßen

P a u l - G.   U l b r i c h ,   W i l l i   G e n a l

Gemeindeinitiative.org

M a r i o n   R i n g l e r ,   S t e f a n   S c h o r i

Münchner Kreis

R e n a t e   L u i g ,   M a g n u s   L u x

KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche Deutschland

Kontakt:

Gemeindeinitiative.org: Paul-G. Ulbrich, Tel.: 0157-88455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Münchner Kreis: Stefan Schori, Tel.: 089-82920673, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir sind Kirche: Magnus Lux, Tel.: 0176-41707725, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

> Offener Mahnbrief der Reformgruppen zum Download (pdf)

> Quelle: Brandbrief der Bischöfe

> Das schreibt der Spiegel dazu: Die katholische Kirche ist in Sachen Ökumene gespalten.


 

  
Diesmal

           ganz

 anders!


  Neue Impulse für   
  Gemeindegremien


                                Lasst

      Charismen

              spielen




Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Mitwirkende in Pfarrgemeinde- und Pfarrverbandsräten,

zu Ihrer Wahl in die Pfarrgemeinderäte im Frühjahr 2018 möchten wir Ihnen herzlich gratulieren. Sie haben damit neu Verantwortung übernommen.

Angesichts der aktuellen Situationen auf unserer Erde aber auch in unserer Kirche ist dies eine bedeutende Wahl, gilt es doch, sich diesen Herausforderungen angemessen zu stellen.

Neben vielen Angeboten und Impulsen, die für neue Räte entwickelt und bereit gehalten werden, möchten wir Sie einladen, zusammen mit Mitwirkenden in kirchlichen Reformgruppen eine Art Vogelperspektive einzunehmen. Sie bietet die Chance, einen außergewöhnlichen Blick auf bisher Gewachsenes, aber auch auf vielleicht erst neu zu Entwickelndes zu wagen. Kirche in heutiger Zeit braucht angesichts ihrer Herausforderungen dringend neue Denk- und Sichtweisen, zu denen wir Sie gerne ermutigen möchten.

Wesentlich wird dabei sein, von den Charismen in ihrer Gemeinde, in ihrem Pfarrverband auszugehen. Das führt über die bisherige traditionelle Aufgabenverteilung hinaus. Wer nach Charismen schaut, hat die einzelnen konkreten Menschen mit ihren Begabungen im Blick. Das bedeutet Wertschätzung vorhandener Fähigkeiten von allen am Gemeindeleben Beteiligten.  Von den Charismen auszugehen, kann neue Impulse setzen. Das schließt die Erfüllung bisher als wichtig und wertvoll ausgeführter Aufgaben nicht aus. Kann aber auch heißen, dass es nicht mehr alles so geben wird wie seither. Was vielleicht manchmal auch befreiende Wirkung entfaltet.

Wir bieten Ihnen an, zu solchen Fragen neuer Denkansätze und möglicher neuer Entwicklungen ins Gespräch zu kommen. Sei es an einem Abend bei Ihnen in der Gemeinde oder auch bei einer Gremienveranstaltung, die Sie schon geplant haben. Es ist aber auch möglich, miteinander z.B. per Email in einen Austausch zu kommen.

Nutzen wir die Vielfalt in unserer Kirche. Angesichts schwieriger Zeiten braucht es Mut und Kreativität, so wie es auch Papst Franziskus vormacht. Überall, wo Engagierte sich daran wagen, neue Samen zu streuen, gibt es beste Chancen, dass wirklich Neues wächst.

Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören.

Mit besten Wünschen für Ihr Wirken und  mit geschwisterlichen Grüßen

Gemeindeinitiative.org

Münchner Kreis

KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche, München

 

Diesmal ganz anders -

                          neue Denkansätze

 

  1. Basis des Handelns klären

Was macht heute eine an Jesu Handeln ausgerichtete Gemeinde aus?

Was gehört heute wesentlich zum Christsein?

Sind wir bereit, unser Handeln an der Botschaft Jesu zu orientieren?

  1. Neues entdecken - Schritt für Schritt
  1. Schauen: welche Charismen/Begabungen sind in unserem neuen Pfarrgemeinde- bzw. Pfarrverbandsrat vorhanden?
  2. Daraus entwickeln: Was wird/ kann unser Gremium schwerpunktmäßig machen?
  3. An die Gesamtgemeinde kommunizieren, was von PGR/PVR gemacht werden kann, was nicht
  4. Mit Gesamtgemeinde klären: Ist alles da, was uns als Gemeinde wichtig ist? Wenn nicht: Wer kann und mag sich in fehlenden Bereichen engagieren?

Amen, amen, ich sage euch: Alle, die an mich glauben, werden die Taten, die ich vollbringe, auch tun, und sie werden noch größere als diese tun, denn ich gehe zu Gott.         Joh 14, 12

 

  Vorschläge zur Begleitung der Schritte

 

  • Gemeindeberatung der Erzdiözese

    München-Freising

Ansprechpartnerin: Dr. Judith Müller

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.: 089-2137-2149

www.gemeindeberatung-muenchen.de

  • Open Space Prozess

    Mit der ganzen Gemeinde und wirklich
    ergebnisoffen (was herauskommt, das ist
    unser neuer Weg als Gemeinde).

Ansprechpartner:  Wachstum und Wandel

                               Georg Rehm

                               Im Venetianerwinkel 20a

                               87629 Füssen

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

                                  

  • Klausurtag mit Trainer/in/ Supervisor/in

   mit Methoden wie z. B. „Weltcafe“

Ansprechpartner: Roman Ecker

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.ecker-coaching.de

  • Abend zum 4-Schritt-Denkansatz   

Ansprechpartner über

Gemeindeinitiative, Münchner Kreis,

Wir sind Kirche München


Flyer zum Download

Gemeindeinitiative.org:
Paul-G. Ulbrich, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Willi Genal, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Münchner Kreis:
Marion Ringler, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stefan Schori, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Wir sind Kirche:
Franziska Müller-Härlin, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dr. Edgar Büttner, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Flyer zum Download




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Papst: Besser Ex-Priester als kranke Persönlichkeit

„Mir ist lieber, dass jemand seine Berufung wieder aufgibt, als dass er eine kranke Persönlichkeit wird“, sagte Papst Franziskus am Montag bei einem Gespräch mit mehreren hundert Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

„Reden wir doch einmal Klartext: Wie viele kirchliche Missbrauchstäter enden so, weil man sie nicht affektiv hat reifen lassen?“, so der Papst wörtlich in einem Talk im Rahmen der Vorsynode am Montag im römischen „Pontificio Collegio Internazionale Maria Mater Ecclesiae“ laut Kathpress, bei dem ihm Fragen gestellt wurden.

Weiterlesen bei ORF.at


 

Papst Franziskus beklagt alternde Kirche

"So haben wir es immer gemacht." - Papst Franziskus fordert die jungen Gläubigen auf, diese Logik zu durchbrechen. Sie sei "ein süßes Gift, das beruhigt und narkotisiert", sagte er auf der Vorsynode.

Papst Franziskus beklagt eine zu große Distanz zwischen der Kirche und der Jugend. "Zu oft werdet ihr alleine gelassen", sagte der Pontifex am Montag vor Hunderten Jugendlichen. Anlass war die Eröffnung des Vorbereitungstreffens zur Jugendsynode im Herbst. Die Kirche müsse wieder "Nähe" lernen, Jugendliche müssten ernst genommen werden, so der Papst.

Rund 300 Menschen zwischen 16 und 29 Jahren aus der ganzen Welt beraten noch bis Samstag über die für Oktober geplante Bischofssynode. Sie sollen auf der sogenannten Vorsynode ein Dokument vorbereiten, in dem sie ihre Ideen und Probleme zusammenfassen. Die Versammlung aller Bischöfe der Welt im Vatikan steht unter dem Motto "Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung".

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